Die Leitzinserhöhung und ihre Folgen für die Immobilienbranche

Mit der Leitzinserhöhung reagiert die Europäische Zentralbank auf die anhaltende Rekordinflation. Das beeinflusst natürlich auch die Immobilienbranche. Wie sich dies konkret auf Sie als Käufer oder Verkäufer auswirkt, klären wir in diesem Artikel.

In Zeiten von Niedrigzinsen, in denen das Ersparte auf der Bank aufgrund der Inflation seinen Wert verliert, haben viele Sparer Alternativen gesucht, um ihr Geld sinnvoll und lukrativ anzulegen. Da die Immobilienkredite gleichzeitig sehr günstig geworden sind, wurde die Chance ergriffen, sich ein Eigenheim zu leisten oder in das Betongold zu investieren. Die erhöhte Nachfrage führte zu einer Preissteigerung von Kaufimmobilien – und zur aktuellen Situation auf dem Immobilienmarkt.

Im Juli 2022 hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte angehoben, eine weitere Erhöhung könnte bereits im September erfolgen, wenn der Inflationsdruck bis dahin nicht sinkt. Doch welche Folgen hat das nun konkret für Bauherrn, Immobilienkäufer und -verkäufer?

 

Potenzielle Käufer müssen tiefer in die Tasche greifen

In der Immobilienbranche hat dies zur Folge, dass der Zinssatz für Kredite steigt. Einige mag dies zum Umdenken bewegen, sich erst mal keine Immobilie anschaffen zu wollen, da hierdurch die Gesamtbelastung für Käufer steigt. Komplett abbrechen wird die Nachfrage jedoch kaum, weshalb eine Preisentwicklung nach untern für Experten unwahrscheinlich ist. Grund hierfür ist, dass der Bedarf an Wohnraum weiterhin hoch ist und nicht so schnell nachgebaut werden kann. Dieses Problem hat sich durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine weiter verschärft, da es in der Folge an Baumaterialien mangelt. Insbesondere in den Großstädten dürften sich die Preise auf einem hohen Niveau stabilisieren.

Immobilienkredite für Bauherrn und Käufer höher, aber stemmbar

Viele Käufer oder Bauherrn, die bereits gekauft haben und fortan ihren Kredit abbezahlen, fragen sich nun, ob sie ihren Kredit auch dann noch bedienen können, wenn die Zinsen steigen. Wer sich in der Zeit des Niedrigzinses eine lange Zinsbindung gesichert hat, profitiert noch über die gesamte Laufzeit davon. Geht es danach jedoch um die Anschlussfinanzierung, sollten Sie alle Möglichkeiten genau analysieren, abwiegen und das für Sie günstigste Angebot wahrnehmen. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Die gute Nachricht vorweg: Die Banken sind bei der Kreditvergabe relativ streng, entsprechend solide sind Immobilien und Bauvorhaben finanziert und auch höhere Kredite somit stemmbar.

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